ICI A.G. - Wandkonstruktionen
 

"...weil Sonne und Erde

uns keine Rechnung stellen!"

 
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Wandkonstrukionen

Bei Neubauten mit Betonwänden (Normal- oder Leichtbeton; bewehrte oder unbewehrte Wände) empfiehlt es sich, die Temperaturbarriere in die Wand zu legen (siehe rechts).

Bei Mauerwerkswänden und bei Wänden bestehender Bauten wird die Temperatur-barriere auf der Außenfläche der Wand befestigt und anschließend eingeputzt. Der Putz ist als ebene Fläche für die anschließend aufzubringende Wärmedämmung erforderlich, aber auch zur besseren Temperaturleitung in Richtung der Wandebene (Bild 4.3.).

 

Eine besonders wirtschaftliche Außenwandkonstruktion besteht in der Herstellung der patentierten Biopor-Leichtbetonwände mit beidseitigen Polystyrol-Hartschaumplatten als Schalung in Dicken von jeweils 5 oder 7,5 cm.

 

Bei Holzständerhäusern wird die Temperaturbarriere wegen der erforderlichen Wärmeleitung in einen Estrich oder eine Vergußmasse eingebettet (Bild 4.4.).

 

Die Temperaturbarriere auf oder in den Außenwänden wird feldweise angeordnet, wobei die einzelnen Felder den innenliegenden Räumen entsprechen. Hiermit ist eine raumweise Regelung der Temperaturbarriere möglich. Die Abstände der Schlauchleitungen der Temperaturbarriere untereinander betragen ca. 20 bis 25 cm (Bild 4.5.).

 

Zur Begrenzung der Reibungsverluste und damit der Leistungskapazität der Pumpen ist die Länge die einzelnen Schlauchleitungen auf maximal 100 bis 120 m zu begrenzen. Bei der Verlegung sind Kreuzungspunkte zu vermeiden.

 

Bild 4.6. zeigt zwei grundsätzliche Möglichkeiten der feldweisen Leitungsführung. Die in Bild ... b dargestellte Leitungsführung hat den – geringen – Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Temperaturen des Vorlaufs und des Rücklaufs ausgleichen. Diese Verlegungsart erfordert aber etwas mehr Aufwand bei der Planung und der Ausführung. Besondere Aufmerksamkeit ist der Leitungsführung im Bereich der Fenster und Türöffnungen zu widmen. Die Abstände der Leitungen untereinander betragen ca. 20 bis 25 cm.

 

Sofern die Dachflächen nicht ausreichen, um die erforderlichen Absorberleitungen unterzubringen, können diese auch in den Außenwänden angeordnet werden. Die Absorberleitungen werden dann in einem mit entsprechender Dicke aufzubringenden Außenputz verlegt.